Das Friedensfestival Ostfriesland 2015

Wir haben internationale Künstler und Bands aus Griechenland, Spanien und Berlin sowie lokale Acts aus Ostfriesland und Norddeutschland eingeladen. Getreu dem Motto "Watt für Jeden!", decken wir dabei die musikalische Spannbreite von HipHop und (platt)deutschem Rap, über Ska, Reggae, Indie-Rock, Soul bis hin zu elektronischer Tanzmusik ab. Bewusst legen wir auch Wert darauf, Künstler einzuladen, die in allen Altersklassen Anklang finden. Mit Unterstützung einiger Musiker werden wir Jugendlichen mit erhöhtem Förderbedarf zudem die Möglichkeit bieten, sich künstlerisch auszuprobieren und eine eigene Performance zu erarbeiten und aufzuführen.

Im Rahmen diverser Workshops zu Musik (Trommeln und Beatboxing), Bewegung (Zirkus, Tanz, Selbstverteidigung für Frauen) sowie praktischen Aspekten (Actionpainting, Online-Überwachung und -Verteidigung) können sich die Besucher künstlerisch und aktiv beteiligen. Darüber hinaus planen wir gesellschaftspolitische Vorträge und Podien u.a. in Zusammenarbeit mit Premium-Cola, einem konsensdemokratischen Kollektiv, das faire, nachhaltig produzierte Limonaden vertreibt, dem Flüchtlingsrat Niedersachsen zur Flüchtlingsarbeit und den Partizipationsmöglichkeiten sowie dem Künstler Refpolk, zum Thema "Männlichkeit im Rap".


Neben einer Ausstellung von Cucula e.V., einem Verein aus Berlin, der hochwertige Designmöbel für und mit Flüchtlingen baut, möchten wir an Infoständen, z.B. von Amnesty International, die Besucher über aktuelle politische Themen und alternative Lebensweisen informieren.


Zudem sind diverse Aktionen wie Poetry-Slam, Theater, Feuershow, Yoga sowie ein Fußballturnier und ein buntes Kinderprogramm geplant; wir freuen uns zudem über weitere (Workshop-)Ideen und möchten Besucher ausdrücklich darin bestärken sich partizipativ an der Organisation und Umsetzung des Festivals zu beteiligen.
Wir wollen Inklusion richtig verstehen und praktizieren, weshalb wir Flüchtlingsarbeit, Jugendpolitik, Einbeziehung von Jugendlichen mit erhöhtem Förderbedarf und andere zivilgesellschaftliche Themen unter dem Begriff Inklusion subsumieren. Entsprechend auch unser Motto, das im höchstem Maße inklusiv ist: "Watt für Jeden"!.


Ein Problem, mit dem wir in der Vergangenheit zu kämpfen hatten und das uns besonders am Herzen liegt, ist das der Umweltverträglichkeit und ökologischen Nachhaltigkeit. Zur Minimierung unseres ökologischen Fußabdrucks werden wir mit lokalen, biologisch-produzierenden Restaurants und Essensstandbetreibern zusammenarbeiten, eine ausreichende Anzahl an Müllstationen installieren und großflächig auf Mülltrennung hinweisen sowie größtenteils auf Dixi-Klos verzichten und stattdessen Komposttoiletten nutzen.

KooperationpartnerInnen: